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Mittwoch, den 13. Januar 2010 um 13:39 Uhr |
Grundsätze von "Corazones para México"
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Es handeln sich um Sozialprojekte zur Hilfe für die Ärmsten der Armen, nicht aber um „Missionsprojekte“.
Wir verheimlichen nicht, dass wir von der Evangelischen Martin Luther-Kirche kommen, versuchen aber auch nicht andere von unserem Glauben zu überzeugen. Unser Missionsauftrag ( Markus 16,15 ) wird dadurch erfüllt, dass wir durch tätige Nächstenliebe auf unsere Christliche Grundhaltung aufmerksam machen.
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Wir leisten wirkliche „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Das heißt zum einen, dass die betroffene Zielbevölkerung deutlich ihr Interesse an der betreffenden Maßnahme bekunden muss, zum zweiten, das die betroffene Zielbevölkerung aktiv dabei mitwirkt und zum dritten, dass vor Ort die Betriebskosten übernommen werden. Wir verpflichten uns nicht langfristig und schaffen keine Abhängigkeiten.
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Die persönliche Betroffenheit, das persönliche menschliche Interesse an der Not der Anderen, ist mindestens ebenso wichtig wie das Spendenaufkommen.
Unser Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass wir nicht nur um Spenden werben, sondern dazu aufrufen sich persönlich für die Not der Betroffenen zu interessieren. Es reicht uns nicht aus einen finanziellen Beitrag zu leisten, damit andere damit die Hilfsarbeit durchführen, sondern wir stellen uns persönlich der Not der Anderen und machen sie uns zueigen. Wir werden selbst und persönlich aktiv um dieser Not abzuhelfen.
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Unsere Initiative hat die Funktion eines Katalysators, der mit einer Initialzündung weitere Maßnahmen in Gang bringt.
Wir können nicht den Verantwortlichen vor Ort ihre Verantwortung abzunehmen und versuchen daher auch nicht anstatt der zuständigen Stellen die Grundversorgung der Armen zu gewährleisten. Wir können und wollen aber durch unser Auftreten die zuständigen Behörden dazu veranlassen ihre Verantwortung wahrzunehmen und die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.
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Die ausschließliche Verwendung unserer Spendenaufkommen zum direkten Nutzen der Zielgruppe gewährleisten wir nach bestem Wissen und Gewissen.
Wir tragen bewusst dafür Sorge, dass unsere Spenden direkt und ohne Abzüge den betroffenen Notleidenden zugute kommen. Das geschieht durch sorgfältige Auswahl der Ansprechpartner vor Ort, die sich dazu verpflichten unsere Beiträge kostenfrei, transparent und effizient abzuwickeln. Es stehen dazu derzeit für unser Projekt eine private Stiftung, sowie der Bevölkerungsfond der Vereinten Nationen zur Verfügung. Außerdem werden alle Reisekosten von den Beteiligten selbst und ohne jede Belastung für die Projektmittel getragen. Alle Arbeit zur Verwirklichung des Projektes geschieht ehrenamtlich und ohne dass Kosten anfallen.
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Wir „schauen über den Tellerrand“ und helfen dort, wo die Not am größten ist.
Das oft zu hörende Argument wir sollten erstmal hier bei uns helfen, denn hier gäbe es noch genug zu tun, überzeugt nicht. Wenn wir immer weiter dafür sorgen wollten, dass hier bei uns erst alles zum besten steht, bevor wir Anderen helfen, kämen die Ärmsten in der Welt nie an die Reihe, denn es wird auch hier bei uns immer Bedarf geben. Die Not und die Verlassenheit in der so genannten „Dritten Welt“ ist um ein vielfaches größer als die Bedürfnisse hier zuhause.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 08:43 Uhr |